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Wie man Mädchen Ausehen

Jetzt Facebook-Fan werden Sadistische oder masochistische Neigungen erscheinen vielen fremd. Tatsächlich aber sehnen sich weit mehr Menschen nach dem sexuellen Spiel mit Dominanz und Unterwerfung, als lange gedacht. So jedenfalls könnte man den überwältigenden Erfolg des Romans Fifty Shades of Grey deuten. Warum finden Menschen es reizvoll, gedemütigt, beherrscht, im Extremfall gar gequält zu werden?

Neuer Abschnitt

Start für den neuen Genderreport der Buchbranche Am 1. Die Pilotstudie zu Sichtbarkeit von Frauen in Medien und Sparbetrieb Literaturbetrieb untersuchte Literaturkritiken unter Genderaspekten: Männer schreiben demnach nachweislich ungern über Frauen, und auf zwei besprochene Autoren kommt nur eine Autorin. Auf der Webseite finden sich neben dem umfangreichen Studientext auch Stichproben, weitere Studien zu Frauen im Kulturbereich und Veranstaltungshinweise. Nina George: Abschlussrede beim Libri Campus Enthemmen Sie sich! Mai Dass Buchhandlungen außerdem in einer digital-vernetzten Welt unersetzlich sind, hat die Autorin Nina George beim Libri. Campus in Bad Hersfeld eindrucksvoll dargelegt.

«America first!»: Donald Trump an einer Parteikonferenz in Maryland 29. Februar 2020.

Und zwar nicht nur wegen der deutschen Netzautokratie, sondern auch, weil Zensur Personen mit anderen Ansichten vermutlich auch all the rage Polen und Österreich drohen könnte. Allgemeinheit guten Zeiten sind vorbei, sogar für Satire. Habe schon viel dollere Sachen getwittert pic.

Radiomodul

Februar Novemberder Tag, an dem Donald Trump entgegen fast allen Prognosen zum Präsidenten der USA gewählt wird, ist durchgebraten nur für seine Gegner ein Attach a label to des Schreckens. Auch Trump selbst wirkt ziemlich verdattert. Dass er sich für geeigneter als alle anderen hielt, Teufel mächtigsten Mann der Welt zu werden — er hat es monatelang all the rage die Mikrofone posaunt. Weniger plastisch muss ihm vor Augen gestanden haben, was es bedeuten könnte, tatsächlich US-Präsident wenig sein; und so umgibt ihn wie tags darauf, als er seinem Amtsvorgänger Barack Obama den protokollarisch festgeschriebenen Anstandsbesuch abstattet, eine eigenartig knabenhafte Demut. Dass er das Treffen überhaupt auf sich nimmt, grenzt schon an Selbstverleugnung. Obama ist sein Feind Nummer eins: demokratisch, dunkelhäutig, intellektuell geschliffen.

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